Tag 14 – Vom Goldrausch in den Gletscher (Franz Josef)

11. März 2014 at 9:16

Den heutigen Tag begannen wir zuerst einmal mit Tanken und Bargeldholen. Hier auf der Südinsel sind nämlich die Möglichkeiten eine Tankstelle oder einen Cashpoint zu finden auf die größeren Städte begrenzt :).

Zuerst fuhren wir nach Shantytown gleich bei Greymouth. Shantytown ist eine naturgetreue Nachbildung einer Goldgräberstadt. Dort befinden sich nämlich Originalgebäude aus der Goldrauschzeit, von der Bank über den Krämerladen bis zum Krankenhaus mit eiserner Lunge. Mit der Buscheisenbahn sind wir zu einer Stelle zum Goldwaschen gefahren. Dort haben wir gelernt, wie das Goldwaschen geht und wurden am Ende sogar fündig. (Das große Geld machen wir damit jedoch nicht. Da sollte man sich lieber die Goldsucher bei dmax ansehen).

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Auf dem Weg weiter gen Süden haben wir zahlreiche tolle Blicke auf die Bergketten der Southern Alps werfen können. Diese beeindrucken sehr, besonders da auf den Gipfeln der Schnee liegt. Weiter ging die Fahrt über viele kleinere und größere Flüsse, die klares blaues Gletscherwasser mit sich führen.

Die nächste Station sollte uns näher an die Kiwis und Silberreiher führen. In Okarito, direkt an der Westküste, befindet sich der Nistplatz der 250 Silberreiher. Gesehen haben wir leider nur ganze drei, und diese waren noch verdammt weit weg. Von Kiwis: immer noch keine Spur.

Letztendlich machten wir uns auf den Weg zum Franz Josef Glacier. Dieser Gletscher verändert ständig seine Form und „bewegt“ sich ziemlich schnell (1.5 m pro Tag). Noch Anfang des Jahrhunderts befanden sich die Gletscherzungen im Regenwald. Der schnelle Gletscherfluss macht die Zone um den Gletscher jedoch sehr instabil durch plötzliche Fluten und Unterspülungen. Wir haben daher den Gletscher aus sicherer Entfernung angeguckt und die schönen Wasserfälle und Flüsse bewundert. Die Gletscher selber darf man nämlich nur mit professionellen Führungen betreten bzw. fliegt man mit dem Helikopter drüber (nichts für Mario).

Das Highlight für Mario heut Abend: Lamm! Wir sind an so vielen Schaffarmen entlang gefahren und endlich schafft es mal eins auf seinen Teller.